Links

Otto-Steiner-Schule
Förderzentrum mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung
www.hpca.de

Mathilde-Eller-Schule
Förderschule - Schwerpunkt geistige Entwicklung
www.mes.musin.de

Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e-V. www.integration-bavern.de

Gemeinsam Leben Lernen (GLL) e.V.
www.gll-muenchen.de

Verein zur Betreuung und Integration behinderter Kinder und Jugendlicher (BIB) e.V.
www.bib-ev.org

Down-Kind e.V.
Selbsthilfegruppe von Eltern mit Kindern mit Down-Syndrom
www.down-kind.de

Broschüre zur Pädagogischen Konzeption von Außenklassen.
Herausgeber Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
www.verwaltung.bayern.de

 
 
 

Wir über uns

Wir sind eine Gruppe Münchener Eltern von Kindern mit Förderbedarf (Schwerpunkt geistige Entwicklung). Unsere Kinder kommen in den Schuljahren 2010/2011 bzw. 2011/2012 zur Einschulung. Angeregt durch positive Beispiele und Erfahrungen haben wir uns als schulisches Modell für die sog. Außenklasse entschieden, d.h. für die Integration unserer Kinder in die Grundschulen. Dieses Konzept wird vom Kultusministerium in Bayern nicht per se angeboten, sondern muss von den Eltern selbst initiiert und organisiert werden. Ziel dieser Internetseite sowie unserer regelmäßigen Treffen ist es, Mitstreiter für dieses Modell zu finden: in erster Linie also weitere Eltern, aber auch Lehrer und vielleicht sogar Bildungspolitiker.

Möglichkeiten zur schulischen Integration in Bayern

Durch die Schulpflicht ist in Deutschland jedes Kind zum Besuch der Regelschule verpflichtet. Das gilt auch für geistig behinderte Kinder. Grundsätzlich gibt es für sie die Möglichkeit, eine Förderschule zu besuchen, d.h. eine Schule, die sich ausschließlich aus Kindern mit speziellem Förderbedarf zusammensetzt. Möglich ist demgegenüber auch der Besuch einer normalen Grundschulklasse. Eine Integration kann dabei als Einzelintegration oder in Form einer Außenklasse erfolgen.

Beim Modell Außenklasse werden mindestens 7 Kinder mit Förderbedarf in einer normalen Grundschulklasse unterrichtet. Der Unterricht erfolgt dabei z.T. gemeinsam mit der Grundschulklasse, z.T. aber auch separat durch eine(n) Förderschullehrer(in). Organisatorisch gehört die Außenklasse zu der zuständigen Förderschule, entsprechend wird auch die Förderlehrkraft durch die Förderschule gestellt. Räumlich ist die Außenklasse in der normalen Grundschule untergebracht, in unmittelbarer Nähe zu der zugehörigen Grundschulklasse. Idealerweise hat die Förderklasse dabei einen eigenen Klassenraum. Die Klassenstärke der Grundschulklasse ist beim Modell Außenklasse reduziert (Aktuelles Beispiel aus der Berner Schule: 17 Grundschüler und 7 Förderschüler).

Der gemeinsame Unterricht wird üblicherweise von der Grundschullehrerin und der Förderschullehrerin zusammen durchgeführt. Der spezifische Förderunterricht wird von der Förderschullehrerin gehalten. In der Regel gibt es für die Betreuung der Kinder in der Außenklasse noch eine zusätzliche Stelle für eine Kinderpflegerin.

Der Weg in die Außenklasse

Mit dem sechsten Lebensjahr der Kinder werden alle Eltern von der zuständigen Sprengelschule angeschrieben und aufgefordert, ihr Kind in der Grundschule anzumelden. Das Verfahren ist bei Kindern mit Förderbedarf identisch. Sofern ein Kind grundsätzlich beschulbar ist, ist die Sprengelschule auch formalrechtlich für die Beschulung dieser Kinder zuständig. Theoretisch muss die Sprengelschule den Eltern entsprechend einen Vorschlag zur Beschulung unterbreiten. In der Praxis ist die Sprengelschule aber mit den normalen Aufgaben bereits vollständig ausgelastet. Wenn überhaupt, wird eine Einzelintegration angeboten.

Außenklassen wurden bisher ausschließlich durch die Initiative betroffener Eltern realisiert. Aktuell gibt es in München etwa 6 Außenklassen an verschiedenen Grundschulen. Die Resonanz der beteiligten Lehrer und Eltern ist bislang äußerst positiv.

Doch trotz dieser überaus positiven Rückmeldungen ist es nach wie vor sehr schwierig und aufwändig, eine neue Außenklasse zu gründen. Für jede neue Klasse müssen etwa zehn Familien gefunden werden, die sich für diesen Weg entscheiden.
Sind Eltern und Kinder gefunden und überzeugt, gilt es die Unterstützung weiterer Beteiligter zu mobilisieren.

Im Einzelnen sind dies:

  • die Leitung der Grundschule, an der die Außenklasse eingerichtet werden soll
  • die Leitung der zuständigen Förderschule
    (in München ist das für den Norden die Otto-Steiner-Schule; für den Süden die Mathilde-Eller-Schule; als Trennlinie zwischen Nord und Süd gilt die S-Bahn-Stammstrecke.)
  • die Eltern der „normalen“ Grundschüler
  • die beteiligten Lehrer

Für ein Gelingen müssen alle Beteiligten von dem Modell überzeugt sein und eng zusammen-arbeiten. Die Planung bis zur Realisierung dauert erfahrungsgemäß mindestens 1 Jahr.

Aktuell sind wir etwa 5 interessierte Eltern pro Jahrgangsstufe. Für eine realistische Planung ist das zu wenig. Wir suchen daher dringend Eltern, die sich für ihre Kinder diesen Weg vorstellen können und bereit sind, an der Umsetzung mitzuarbeiten.

 

Kontakt

Roswitha Bucher - Tel / Fax +49 (0)89 89 89 21 53
E-Mail: kontakt@aussenklasse-muenchen.de

Wir treffen uns jeden letzten Mittwoch im Monat.

Die nächsten Termine sind:
28.07.2010; 20:00 - Pasinger Fabrik (Lichthof - evtl. im Restaurant)
Im August findet kein Treffen statt (Sommerpause)
29.09.2010; 20:00 - Kongresshalle

Adressen:
Kongresshalle; Theresienhöhe 15; 80339 München
Pasinger Fabrik; August-Exter-Straße 1; 81245 München

Wir reservieren jeweils unter "Außenklasse" einen Tisch.

Impressum

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §15 Abs. 2 RStV:
Rainer Zindler; Lipperheidestraße 3; 81245 München;
Tel +49 (0)89 89 89 21 53

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